|
Wärme durch die Natur
Zwei Drittel des privaten Energiebedarfs eines Haus-
haltes gehen auf das Konto von Heizung und Warmwasser-
bereitung. Es lohnt sich also, hier besonders intensiv über
Energiesparmaßnahmen nachzudenken. Unsere Umwelt
ist voller Wärme. In der Luft, im Erdreich und im Grund-
wasser speichert sich Sonnenenergie ab. Diese kann über
Wärmepumpen genutzt werden.
Die Wärmepumpe steht für umweltfreundliches, vor allem
aber kostengünstiges Heizen. Zwar ist ihre Anschaffung
etwas teurer als die konventioneller Heizkessel, dafür aber
sind die Energie- und Betriebskosten deutlich niedriger.
Darüber hinaus ist die Wärmepumpe ein einfaches,
technisch ausgereiftes und robustes Produkt. Wer mit
einer Wärmepumpe heizt, braucht zudem keinen Raum
zur Brennstofflagerung. Und ein Schornstein ist ebenfalls
überflüssig.
Das Erdreich ist in unserer Umwelt die ergiebigste Wärme-
quelle. In einer Tiefe von mehr als 15 Metern bewegen
sich die Temperaturen durchgängig bei etwa 10° C.
Erschlossen wird die Erdwärme durch Erdwärmesonden.
Die Wärmepumpe hebt die Wärme dann auf ein nutzbares
Temperaturniveau.
Bei der Wärmequelle Luft muss bedacht werden, dass sie
die Ausbeute bei kalten Wintertemperaturen sinkt - und
damit auch der Wirkungsgrad der Wärmepumpe aufgrund
des höheren Stromverbrauchs. Dafür aber fallen keine
Kosten für Erdwärmebohrungen und keine Probleme mit
dem Grundwasserschutz an.
Zur Realisierung der erhofften Energieeinsparung ist eine
optimale Anlagenplanung und Auslegung des Gesamt-
systems - Wärmequelle, Wärmepumpe, Heizflächen, Ge-
bäude - unerlässlich. Zu berücksichtigen ist unter anderem
auch, dass das Temperaturniveau möglichst niedrig ist.
Denn dann arbeiten die Wärmepumpen umso effektiver.
Optimal sind deshalb Fußboden- und Wandheizungen.
Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.
|